Presse

 

(C) NETZ-ING. AB GmbH

Akkreditierte Zertifizierungsstelle nach DIN EN ISO/IEC 17065:2013 zur Zertifizierung von Produkten in den Bereichen Netzintegration, Netzanschlusseigenschaften und Systemdienst-leistungen von Erzeugungsanlagen (EZA) der Erneuerbaren Energien.

Mitglied und Gremienarbeit in der Fördergesell-schaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien FGW e.V.

Von BDEW und FGW zugelassener Gutachter zur Anlagenzertifizierung von Neuanlagen und Altanlagen nach SDLWindV.

Pressemitteilungen / Veröffentlichungen

 

28.10.2016 WIND-KRAFT-Journal & Natürliche Energien:

NETZ-ING fordert Überarbeitung der dezentralen Schutzeinstellungen

Auszug aus der aktuellen Ausgabe des Windkraft-Journals 05/2016: Die Regelung unter EnWG §20 „Zugang zu den Energieversorgungsnetzen“ ist sehr weit auslegbar. Damit konnten die Netzbetreiber das Schutzsystem und den Entkopplungsschutz in den Übergabestationen festlegen. Das berechtigte Interesse der Netzbetreiber an einem sicheren und störungsfreien Netzbetrieb darf allerdings den Netzzugang für EEG-Anlagen nicht unnötig erschweren.

Leider fordern die aktuellen Richtlinien ein Wegschalten des Hauptschalters an Übergabestationen im Mittelspannungsnetz. Die Wiederzuschaltung muss für jede Anlage manuell vom Schaltmeister vor Ort durchgeführt werden. Abgesehen vom Bedarf einer Notstromversorgung für diesen Vorgang, ist dies bei einem größeren Ausfall mit hunderten und tausenden dezentralen Anlagen überall in der Landschaft nicht kurzfristig machbar. Die zugehörige Richtlinie sollte dringend überarbeitet, und alte Anlagen bei nächster Schutzprüfung umgestellt werden. Der Unterspannungsschutz U< sowie der Frequenzschutz f< f> sollte an den kleinen dezentralen nicht ferngesteuerten Übergabestationen entfallen. Diese Funktion ist in den EEG Anlagen schon umgesetzt und per Prüfprotokoll bei jeder Inbetriebnahme belegt.

Dieses Vorgehen wurde auch von einigen Netzmeistern schon so umgesetzt. Alternativ könnte der U< Schutz auch mit einer Stromverknüpfung blockiert werden.

 

 

19.09.2016 Rendsburg:

NETZ-ING Stellungnahme zur Blindleistungsgenauigkeit

Die Definition der Blindleistungsgenauigkeits-Anforderung gemäß BDEW „cosPhi=±0,005“ wurde in der Vergangenheit viel diskutiert. Nach mehrheitlicher Auffassung in der FGW ist diese Angabe nicht eindeutig und ungenau, weshalb sie in der FGW-Richtlinie TR8 aus folgenden Gründen präzisiert wurde zu „±5% der Nennleistung“:

Grund 1: Die Definition einer cosPhi-Abweichung macht nur bei Nennleistung technisch Sinn, da sonst bei Teilleistung die zulässige Abweichung theoretisch auf ±0% absinken würde (nicht erfüllbar).

Grund 2: Die Definition einer cosPhi-Abweichung ist ungenau, da sich je nach cosPhi-Bezugs-Sollwert eine andere Blindleistungsabweichung ergibt.

Ergebnis: Je nach aktueller cosPhi-Sollwert-Vorgabe lässt die BDEW-Richtlinie bei Nennwirkleistung Abweichungen in der Blindleistung zwischen 1,7% und 10% der Nennwirkleistung zu. Bei Teillast kann die zulässige Abweichung rechnerisch auf bis zu 0% absinken.

Die FGW-Richtlinie liegt mit dem Wert 5% ungefähr in der Mitte dieser Werte und liefert bei allen cosPhi-Sollwerten und Teilleistungen eine konstante Toleranz [Mvar].

Ausblick: Falls in Zukunft ein anderer Wert gewünscht wird, sollte dieser in der VDE-AR-N 4110 (TAR-Mittelspannung) formuliert werden.

 

 

04.03.2016 Rendsburg:

Neuigkeiten zur Revision 7 der Richtlinie TR8

Aktuell werden Netzanschlüsse noch nach der Revision 6 der Technischen Richtlinie TR8 der FGW vom 01.05.2013 beurteilt. Erfahrungen aus der Anwendung der Richtlinie, Änderungen von Gesetzen und Änderungen technischer Normen führten in Abstimmung aller Beteiligten zur neuen Revision der Richtlinie.

Die neuste Revision 7 der Technischen Richtlinie TR8 wurde am 01.03.2016 von der FGW veröffentlicht (siehe FGW-Hompage). In der Revision 7 wurden verschiedene Punkte überarbeitet, wie zum Beispiel das Verhalten im Netzfehlerfall (Fault-Ride-Through), die Komponentenzertifizierung, die Konformitätserklärung, die Anpassung an die neue TAB Hochspannung (VDE-AR-N 4120), sowie zahlreiche weitere Details.

Insgesamt kommt es dadurch zu Änderungen im eingespielten Prozess und dies kann erfahrungsgemäß anfänglich zu Abstimmungsproblemen oder Verzögerungen führen. NETZ-ING war an der Entwicklung der Revision 7 aktiv beteiligt und kann Sie daher bestens bei der Umsetzung unterstützen.

Wichtig: Wenn Anlagenbetreiber noch eine Anlagenzertifizierung nach der bisherigen Revision 6 der Richtlinie wünschen, haben sie noch bis spätestens 12 Monate nach Erscheinen der Revision 7 Zeit die Zertifizierung zu beauftragen. Nach Ablauf dieser Frist ist nur noch die Anwendung der Revision 7 der TR8 vorgesehen.

 

 

04.11.2015 Rendsburg / Berlin:

NETZ-ING gratuliert der FGW zum 30-jährigen Jubiläum

In diesem Jahr wird die Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien 30 Jahre und blickt damit als eine der ältesten Gesellschaften in Deutschland aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien auf eine spannende und erfolgreiche Zeit zurück. Die Gründung erfolgte 1985 in Kiel. Heute, am 4. November 2015 feiert die FGW ihren Geburtstag in Berlin.

Die FGW mit Sitz in Berlin ist ein gemeinnütziger Verein mit 140 institutionellen Mitgliedern, darunter Hersteller, Messinstitute und Gutachter, Netzbetreiber, Planungs- und Ingenieurbüros und Betriebsführer aus der gesamten Energiebranche, die in den Bereichen Wind, Photovoltaik und Verbrennungskraft tätig sind.

In der FGW werden allgemein anerkannte Richtlinien im Bereich Erneuerbarer Energien entwickelt und kontinuierlich dem Stand der Technik angepasst, zum Beispiel die TR3, TR4 und TR8 im Bereich Anlagenzertifizierung. Eine aktuelle Liste der FGW-Richtlinien findet sich auf der FGW-Homepage unter wind-fgw.de/TR.

Motivation dafür ist der Wunsch nach Kostenreduktion, vereinfachte Integration in bestehende Energieversorgungssysteme, geringere Emissionen und die Schaffung der Grundlagen für komplexe Planungs-, Betriebsführungs- und Instandhaltungs-aufgaben. Darüber hinaus hat FGW durch Einspeisung fast aller Richtlinien neue Normungsvorhaben der IEC initiiert und auch internationales Interesse mit der Übersetzung des Regelwerks geweckt.

NETZ-ING ist Mitglied in der FGW e.V. und gratuliert hiermit herzlich zum 30-jährigen Jubiläum.

 

 

10.09.2015 auf NEIS-Konferenz:

NETZ-ING präsentiert die Vorteile der Netzanschlusszertifizierung in Deutschland

Auf der Konferenz für nachhaltige Energieversorgung und Integration von Speichern (NEIS 2015) der Helmut Schmidt Universität Hamburg hat Netz-Ing. Roman Bluhm die Vorteile der Netzanschluss-zertifizierung in Deutschland präsentiert.

Das aktuelle Positionspapier des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vom 2.September lieferte dazu eine Steilvorlage. Darin bezieht der BDEW klar Stellung für die bestehende Praxis der Einheiten- und Anlagenzertifizierung durch unabhängige Zertifizierungsstellen. Außerdem wird eine regelmäßige Überprüfung der Erzeugungsanlagen als sinnvoll eingestuft.

Nachdem Herr Bluhm die rechtlichen Grundlagen und das aktuelle Verfahren dargestellt hatte zog er als Fazit, dass das aktuelle standardisierte und transparente Verfahren, welches in Zusammenarbeit aller Beteiligten entstanden ist, die flächendeckende tatsächliche praktische Umsetzung der Anforderungen an die Systemstabilität garantiert.

Als Ausblick sprach er sich dafür aus, dass der bestehende Nachweisprozess auch nach Auslaufen der gesetzlichen Verankerung in EEG und SDLWindV beibehalten werden sollte, zum Beispiel über eine neue Verankerung im EnWG.

Für eine sinnvolle Implementierung einer Wiederkehrenden Prüfung wurden alle Beteiligten dazu angehalten eine effiziente Lösung mit vertretbarem Aufwand zu finden, insbesondere in Bezug auf den zeitlichen Turnus und die erforderlichen Prüfpunkte.

Der präsentierte Beitrag wird als Springer-Konferenzband mit dem Titel „Nachhaltige Energieversorgung und Integration von Speichern ‐ NEIS 2015“ vom Springer-Vieweg-Verlag veröffentlicht (ISBN 978-3-658-10957-8). Der Herausgeber ist Univ.‐Prof. Dr.‐Ing. habil. Detlef Schulz.

 

 

05.02.2015 auf Presseanzeiger.de:

NETZ-ING informiert über die neuen Anschlussbedingungen Hochspannung

Zum Jahreswechsel wurden die neuen Technischen Anschlussbedingungen Hochspannung (VDE-AR-N 4120) veröffentlicht. Diese sind ab 1. Januar 2015 verbindlich, aber für neu anzuschließende Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen besteht eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Diese neue Richtlinie, auch „TAB Hochspannung“ genannt, ersetzt für Hochspannungsanschlüsse (typischerweise 110 kV) den VDN TransmissionCode von 2007 und den VDN-Leitfaden für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen „EEG-Erzeugungsanlagen am Hoch- und Höchstspannungsnetz“ von 2004.

Laut FFN-Infoblatt werden vor allem die folgenden Punkte neu geregelt: Es gibt erweiterte Anforderungen an die statische Spannungshaltung. Die Anlagen müssen hierfür in Zukunft vier Verfahren zur Blindleistungsbereitstellung beherrschen. Diese sind Blindleistungs-Spannungs-Kennlinie Q(U), Blindleistung als Funktion der Wirkleistung Q(P), Vorgabe der Blindleistung Q und Vorgabe eines cos ϕ. Das erhöht die Optionen für die Integration der Anlage in die jeweilige Netzsituation. Auch die Anforderungen an die dynamische Netzstützung wurden überarbeitet. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung des Verhaltens der Erzeugungsanlagen bei Netzfehlern. Darüber hinaus wurden Verfahren, mit denen Hersteller, Anlagen- und Netzbetreiber die Einhaltung der Anforderungen nachweisen und prüfen können ergänzt und konkretisiert. Die Zertifizierung von Erzeugungsanlagen und Erzeugungseinheiten mit Hochspannungsanschluss muss durch eine nach DIN EN 17065 hierfür akkreditierte Zertifizierungsstelle erfolgen. Auch die Konformitätserklärung für die Erzeugungsanlage am Hochspannungsnetz muss durch eine zugelassene Zertifizierungsstelle erfolgen, vorzugsweise diejenige, die das Anlagenzertifikat ausgestellt hat.

Diese Nachweisführung durch unabhängige Drittstellen garantiert eine effektive, standardisierte, sowie diskriminierungsfreie und unparteiliche Beurteilung des Netzanschlussgesuches durch Experten mit regelmäßig überprüfter fachlicher Kompetenz auf höchstem, technischem und netzphysikalischem Niveau. Damit lehnt sich die Regelung des Nachweisprozesses eng an die Vorgaben für Windenergieanlagen aus der Systemdienstleistungsverordnung (SDLWindV) an, die zuletzt Mitte 2014 aktualisiert wurde.

Die Deutsche Akkreditierungsstelle hat bestätigt, dass die Zertifizierungsstelle NETZ-ING die Kompetenz nach DIN EN ISO/IEC 17065:2013 besitzt, Zertifizierungen von Produkten in den Bereichen Netzintegration, Netzanschlusseigenschaften und Systemdienstleistungen von Erzeugungsanlagen (EZA) der Erneuerbaren Energien durchzuführen. Laut Anlage zur Akkreditierungsurkunde gilt dies ausdrücklich auch für die neue VDE-AR-N 4120.

Die NETZ-ING freut sich ihren gutachterlichen Service nun auch auf Basis der neusten Technischen Anschlussbedingungen für die Hochspannung anzubieten und damit ein Stück zur Systemsicherheit der Energiewende beizutragen.

 

05.12.2014 auf Presseanzeiger.de:

Qualität der Zertifizierungsstelle Netz-Ing erneut überprüft

Im November 2014 wurde die Qualität der akkreditierten Zertifizierungsstelle „Roman Bluhm Jens Altemark Netz-Ing GbR“ erneut durch die Deutsche Akkreditierungsstelle überprüft. Die jährliche Überwachung der Akkreditierung bestätigt die Einhaltung der Norm DIN EN ISO/IEC 17065 „Konformitätsbewertung – Anforderungen an Stellen, die Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zertifizieren (ISO/IEC 17065:2012)“. Diese Norm entspricht der Überarbeitung von ISO/IEC Guide 65:1998-03, der als DIN EN 45011:1998 in das deutsche Normenwerk übernommen worden war.

Gemäß Begutachtungsplan wurde insbesondere überprüft: Rechtliche und vertragliche Angelegenheiten, Handhabung der Unparteilichkeit, Haftung und Finanzierung, Nicht diskriminierende Bedingungen, Vertraulichkeit, Öffentlich zugängliche Informationen, Organisationsstruktur und oberste Leitung, Mechanismus zur Sicherung der Unparteilichkeit, Personal der Zertifizierungsstelle, Allgemeines, Verzeichnis zertifizierter Produkte, Allgemeine Managementsystem-Dokumentation, Lenkung von Dokumenten, Lenkung von Aufzeichnungen, Managementbewertung, Interne Audits, Korrekturmaßnahmen, Vorbeugende Maßnahmen.

Die diesjährige Überwachung ergab lediglich zwei unkritische Abweichungen, die umgehend beseitigt werden konnten.

Zur Vorbereitung wurde bereits im Vorfeld ein internes Audit durchgeführt, wofür Netz-Ing den renommierten Unternehmensberater Torsten Krüger aus Flensburg als Auditor beauftragt hat. Netz-Ing bedankt sich bei Torsten Krüger und den Mitarbeitern der Deutschen Akkreditierungsstelle für die erfolgreiche Durchführung der jährlichen Prüfung.

 

 

18.11.2014 auf Presseanzeiger.de:

NETZ-ING jetzt als GmbH

Mit der Eintragung in das Handelsregister durch das Amtsgericht Kiel unter dem Aktenzeichen HRB 16211 KI wurde die Gründung der NETZ-ING. AB GmbH im November 2014 erfolgreich abgeschlossen. Der Gegenstand des Unternehmens mit Sitz in Rendsburg ist die Zertifizierung von Netzanschlüssen von Erneuerbaren Energieanlagen sowie die Erstellung von Gutachten zu Erneuerbaren Energieanlagen sowie ähnliche Tätigkeiten. Zum Geschäftsführer wurden die Gesellschafter Jens Altemark und Roman Bluhm bestellt.

Im Rahmen der Energiewende gehen die Gesellschafter weiterhin von einer hohen Nachfrage an unabhängiger und sachverständiger Prüfung von Netzanschlüssen aus, auch mit den aktuellen Änderungen am EEG durch die Bundesregierung. Durch die neue Gesellschaftsform kann die NETZ-ING vor allem auch die Nachfrage aus dem internationalen Raum besser bedienen. Auf nationaler Ebene werden demnächst Änderungen durch die Revisionierung der SDLWindV erwartet, die Gesetzes-Verordnung welche maßgeblich die Anforderungen für die Systemintegration von Windenergieanlagen beschreibt. Auch weitere relevante Richtlinien, wie die Technischen Bedingungen für den Anschluss an das Hochspannungsnetz (VDE-AR-N 4120) sowie die Technische Richtlinie Teil 8 zur Zertifizierung der elektrischen Eigenschaften von Erzeugungsanlagen der FGW e.V. sind zur Zeit in Überarbeitung und sollen zeitnah in neuer Revision erscheinen. Durch die enge Mitarbeit in den entsprechenden Gremien sieht sich die NETZ-ING bestens vorbereitet um die technischen und rechtlichen Änderungen schnellstmöglich für ihre Kunden zu berücksichtigen.

 

 

21.08.2014 auf Presseanzeiger.de:

Netz-Ing Firmenjubiläum erfolgreich: Netzanschluss Zertifikate und Konformität

Im August 2014 gab es in Rendsburg gleich zweimal Grund zu feiern: Die Netz-Ing Zertifizierungstelle wurde ein Jahr, das Sachverständigenbüro Wind-Ing (www.wind-ing.de) fünf Jahre.

Höhepunkte des erfolgreichen ersten Jahres von Netz-Ing:

> Akkreditierung gemäß DIN ISO 17065 durch die DAkkS

> BDEW-Zulassung des Dipl. Ing. Jens Altemark als endgültig zugelassener und akkreditierter Zertifizierer für Neuanlagen

> Bestellung zum Obmann des Dipl. Ing. Roman Bluhm (www.RB-Energy.de) durch die FGW e.V. (AG EZA und Konformitätserklärung)

> Abschluss und Bearbeitung diverser Zertifikate und Konformitätserklärungen mit renommierten Herstellern wie Vestas, Enercon, Nordex,

Senvion (Repower), eno Energy, Power One (ABB), Zebotec, SMA, Sungrow, Skytron im Hoch- oder Mittelspannungsnetz

verschiedener Netzbetreiber wie Schleswig-Holstein Netz AG, E-DIS AG, N-Ergie, Stromnetz Berlin, Wemag Netz GmbH.

Die zertifizierte Kraftwerksleistung trägt zur Systemstabilität des Stromnetzes in Deutschland bei. Dies umfasst insbesondere folgende Aspekte: Regenerative Erzeugungsanlagen werden ähnlich wie konventionelle Kraftwerke an der Frequenzhaltung im Netz beteiligt, so dass Leistungsschwankungen ausgeglichen werden können. Die Spannungshaltung im Netz wird durch regenerative Erzeugungsanlagen unterstützt indem Einrichtungen zur Blindleistungsbereitstellung geschaffen werden. Die Aufrechterhaltung der Netzsicherheit wird unterstützt indem sich regenerative Erzeugungsanlagen während eines Netzfehlers nicht mehr abschalten und somit kein Leistungsdefizit nach der Klärung des Netzfehlers entsteht. Minimierung ungewünschter Rückwirkungen von Erzeugungsanlagen auf das Netz.

 

 

12.08.2014 auf Presseanzeiger.de:

Netz-Ing berichtet über EEG 2014 Erneuerbare-Energien-Gesetz: Änderungen für Netzanschluss gemäß TR8, Anlagenzertifikate und Systemdienstleistung (SDL) für Windenergie an Land

Die Förderung der Windenergie an Land wird gekürzt: Der Repowering-Bonus wird gestrichen. Der ohnehin Ende 2014 auslaufende Systemdienstleistungs-Bonus wird nicht weiter geführt.

Was bedeutet dies für das Verfahren zum Netzanschluss? Gibt es hier wesentliche Änderungen im etablierten Ablauf?

Die von der Bundesregierung beschlossene grundlegende Reform des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG 2014, BR-Drucks. 157/14) ist eine zentrale Maßnahme für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Ziel der grundlegenden Reform ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromversorgung stetig zu erhöhen. Die von der Bundesregierung am 8. April 2014 beschlossene grundlegende Reform des EEG legt das Verfahren bis 2017 folgendermaßen fest:

„§9 Technische Vorgaben, (6) Betreiber von Windenergieanlagen an Land, die vor dem 1. Januar 2017 in Betrieb genommen worden sind, müssen sicherstellen, dass am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die Anforderungen der Systemdienstleistungsverordnung erfüllt werden.“

Somit wird das erfolgreich 2009 eingeführte Verfahren zur Beurteilung des Netzanschlusses weitergeführt. Mit dem EEG 2009 hatte die Bundesregierung eine neue Phase hinsichtlich Netzanschluss von erneuerbarer Energie eingeleitet.

Die Beurteilung der Netzverträglichkeit ist seitdem in die Hände externer unabhängiger Gutachter bzw. Zertifizierer gelegt. Dadurch sind das Verfahren und die technischen Daten transparent und nachvollziehbar.

Seit 2009 haben Verbände und Richtlinienausschüsse daran gearbeitet den Ablauf optimal zu regeln. Federführend ist hier die FGW e.V. (Verein zur Förderung Wind- und erneuerbarer Energien)

Windenergie und Solaranlagen müssen heute hinsichtlich Netzverträglichkeit ähnliche Anforderungen wie konventionelle Großkraftwerke erfüllen. Dank heutiger moderner Steuerungselektronik ist dies auch kein prinzipielles Problem mehr. Der Nachweis erfolgt durch umfangreiche Berechnungen und erfordert detailliertes Wissen bzgl. der Eigenschaften der installierten Komponenten.

Die wichtigsten Punkte des EEG bleiben nahezu unverändert:

„§8 Anschluss, (1) Netzbetreiber müssen Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und aus Grubengas unverzüglich vorrangig an der Stelle an ihr Netz anschließen…….….Die Pflicht zum Netzanschluss besteht auch dann, wenn die Abnahme des Stroms erst durch die Optimierung, die Verstärkung oder den Ausbau des Netzes nach § 12 möglich wird. Netzbetreiber müssen Einspeisewilligen nach Eingang der erforderlichen Informationen unverzüglich, spätestens aber innerhalb von acht Wochen, Folgendes übermitteln: Alle Informationen, die Einspeisewillige für die Prüfung des Verknüpfungspunktes benötigen, sowie auf Antrag die für eine Netzverträglichkeitsprüfung erforderlichen Netzdaten.“

 

 

12.08.2014 auf youtube.com:

Netz-Ing berichtet über EEG 2014 Erneuerbare-Energien-Gesetz

Die Förderung der Windenergie an Land wird gekürzt: Der Repowering-Bonus wird gestrichen. Der ohnehin Ende 2014 auslaufende Systemdienstleistungs-Bonus für Neuanlagen wird nicht weiter geführt.

Was bedeutet dies für das Verfahren zum Netzanschluss? Gibt es hier wesentliche Änderungen im etablierten Ablauf?

 

02.12.2013 auf Presseanzeiger.de:

Netz-Ing berichtet über Akkreditierung für Zertifikate gemäß TR8 Netzanschluss

Netz-Ing ist eine der ersten Stellen die nach der neuen Norm DIN EN ISO/IEC 17065:2013 die Kompetenz besitzt, Zertifizierungen von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen in folgenden Bereichen durchzuführen:

Netzintegration, Netzanschlusseigenschaften und Systemdienstleistungen von Erzeugungsanlagen (EZA) der Erneuerbaren Energien.

Seit 2011 muss der Sachverständige für die Erstellung von Zertifikaten gemäß TR8 (FGW) akkreditiert sein. Reichte bisher die DIN 45011 so muss es nach Ablauf der Übergangsfrist die Europäische Norm DIN EN ISO/IEC 17065:2013 sein.

Somit ist Stand heute Netz-Ing eine der ersten Stellen die nach der neuen Norm akkreditiert ist.

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH hat bestätigt, dass die Zertifizierungsstelle

Roman Bluhm Jens Altemark Netz-Ing GbR

Kronwerker Moor 33, 24768 Rendsburg

die Kompetenz nach DIN EN ISO/IEC 17065:2013 besitzt, Zertifizierungen von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen in folgenden Bereichen durchzuführen:

Netzintegration, Netzanschlusseigenschaften und Systemdienstleistungen von Erzeugungsanlagen (EZA) der Erneuerbaren Energien.

Registrierungsnummer der Urkunde: D-ZE-19363-01-01. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne eine Kopie der Urkunde bereit.

Zertifizierung nach den folgenden Gesetzen, Normen und Richtlinien:

FGW e.V. TR8 Rev.6 vom 1.5.2013

„Zertifizierung der Elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten und –Anlagen am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz

BDEW, Juni 2008:

„Technische Richtlinie Erzeugungsanlangen am Mittelspannungsnetz, Richtlinie für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“

Inklusive Ergänzungen:

1 vom Januar 2009

2 vom Juli 2010

3 vom Februar 2011

4 vom Januar 2013

TAB des jeweiligen Netzbetreibers

SDLWindV (Systemdienstleistungsverordnung Wind)

Stand 3.Juli 2009,

1.Ergänzung vom 30.6.2012

2. Ergänzung vom 15.4.2011

VDN, August 2004:

„VDN-Leitfaden EEG Erzeugungsanlagen am Hoch- und Höchstspannungsnetz“

VDN, August 2007:

„TransmissionCode 2007, Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber“

VDE-FNN Februar 2010:

„Blindleistungsrichtungs-Unterspannungsschutz (Q-U-Schutz)

 

 

25.10.2013 auf youtube.com:

Netz-Ing: Netzanschluss Zertifizierung gemäß FGW TR8, EEG-konform, SDL Bonus

Mit dem EEG 2009 hat die Bundesregierung eine neue Phase hinsichtlich dem Netzanschluss von erneuerbarer Energie eingeleitet.

Die Beurteilung hinsichtlich Netzverträglichkeit ist seitdem in die Hände externer unabhängiger Gutachter bzw. Zertifizierer gelegt. Damit ist höchstmögliche Transparenz unabhängig vom Netzbetreiber gegeben.

Seit Ende 2009 haben Verbände und Richtlinienausschüsse daran gearbeitet den Ablauf optimal zu regeln.

Heutige Windenergie- und Solaranlagen müssen hinsichtlich Netzverträglichkeit ähnliche Anforderungen wie große Kohle- oder Atomkraftwerk erfüllen. Der Nachweis beinhaltet umfangreiche Berechnungen und erfordert detailliertes Wissen bzgl. der Eigenschaften der installierten Komponenten.

Video zum Netzanschluss- und Zertifizierungs-Verfahren

 

25.10.2013 auf Presseanzeiger.de:

Netz-Ing berichtet über die Fristen für Zertifikate gemäß TR8 Netzanschluss

In der 4.Ergänzung zur Mittelspannungsrichtlinie hat der bdew Fristen angegeben.

Der bdew ist der Dachverband der Netzbetreiber. Somit sind diese Fristen verbindlich. Die genannten Fristen für Solaranlagen (PV Anlagen >1MW Leistung) sind lt. Schreiben der Eon-Mitte nochmals verlängert: Bis zum 01.01.2014 kann jetzt das Zertifikat gemäß TR 8 Technische Richtlinie der FGW (Fördergesellschaft für Wind und erneuerbare Energien e.V.) eingereicht werden. Dieses muss durch einen zugelassenen Sachverständigen bzw. Zertifizierer erstellt werden. Dabei muss die Mittelspannungsrichtlinie beachtet werden.

4. Ergänzung der bdew MSR 2008 Zitat: 


Können für PV- und Brennstoffzellenanlagen mit Inbetriebsetzung ab dem 01.04.2011 die Zertifikate noch nicht zum Inbetriebsetzungszeitpunkt vorgelegt werden, weist der Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber die Beauftragung der Zertifikate nach. Der Nachweis kann durch Vorlage einer Auftragsbestätigung der Zertifizierungsstelle erfolgen. Die Umsetzung aller relevanten technischen Anschlussbedingungen, die in den Zertifikaten nachgewiesen werden müssen, ist vom Anlagenbetreiber zu gewährleisten. Ferner erklärt der Anlagenbetreiber gegen- über dem Netzbetreiber schriftlich, dass er die Zertifikate - einschließlich der Konformitätserklärung unverzüglich, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2012, nachreicht. Mit der Konformitätserklärung wird nachgewiesen, dass die Erzeugungsanlage auch gemäß dem Anlagenzertifikat errichtet wurde.

Sollte der jeweilige Anlagenbetreiber für diese PV- bzw. Brennstoffzellenanlagen am 01. Januar 2013 noch keine Zertifikate beim zuständigen Netzbetreiber vorgelegt haben und sollten diese Anlagen die Anforderungen der Nr. 2.8 dieser Unterlage nicht erfüllen, ist der Netzbetreiber berechtigt, die Trennung dieser Erzeugungsanlagen vom Netz zu verlangen oder die Trennung dieser Anlagen vom Netz selber vorzunehmen.

Anmerkung **: Können für Erzeugungsanlagen mit Verbrennungskraftmaschinen ab dem 01.01.2014, die Zertifikate noch nicht vorgelegt werden, weist der Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber die Beauftragung der Zertifikate nach. Der Nachweis kann durch Vorlage einer Auftragsbestätigung der Zertifizierungsstelle erfolgen. Die Umsetzung aller relevanten technischen Anschlussbedingungen, die in den Zertifikaten nachgewiesen werden müssen, ist vom Anlagenbetreiber zu gewährleisten. Ferner erklärt der Anlagenbetreiber gegenüber dem Netzbetreiber schriftlich, dass er die Zertifikate - einschließlich der Konformitätserklärung – unverzüglich, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2014, nachreicht. Mit der Konformitätserklärung wird nachgewiesen, dass die Erzeugungsanlage auch gemäß dem Anlagenzertifikat errichtet wurde.

Sollte der jeweilige Anlagenbetreiber für diese Erzeugungsanlagen mit Verbrennungskraftmaschinen am 01. Januar 2015 noch keine Zertifikate beim zuständigen Netzbetreiber vorgelegt haben und sollten diese Anlagen die Anforderungen der Nr. 2.9 dieser Unterlage nicht erfüllen, ist der Netzbetreiber berechtigt, die Trennung dieser Erzeugungsanlagen vom Netz zu verlangen oder die Trennung dieser Anlagen vom Netz selber vorzunehmen.

Bei Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen und Brennstoffzellenanlagen gilt das Datum der Inbetriebsetzung, bei Erzeugungsanlagen mit Verbrennungskraftmaschinen das Datum, zu dem die - bis auf das Einheitenzertifikat; Frist siehe Anmerkung ** - vollständigen Antragsunterlagen beim Netzbetreiber vorliegen.

Literatur

[1] Technische Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz – Richtlinie für An- schluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“, Juni 2008, BDEW, Berlin

[2] FGW TR3 „Bestimmung der Elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz“, Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien FGW e. V.

[3] FGW TR8 „Zertifizierung der Elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten und -anlagen am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz“, Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien FGW e. V.

 

 

01.08.2013 Rendsburg:

NETZ-ING: Neuer Name für Netzanschlusszertifizierung

Unter der neuen Firma NETZ-ING (Roman Bluhm Jens Altemark Netz-Ing GbR) werden die Kompetenz des Ingenieurbüros Roman Bluhm (www.RB-Energy.de) sowie die bisherigen Aktivitäten von Wind-Ing (www.Wind-Ing.de) im Bereich Netzanbindung weitergeführt. Jens Altemark ist bereits seit Einführung der SDLWindV in 2009 als Gutachter für Systemdienstleistungen von Windenergieanlagen aktiv. Roman Bluhm war langjährig in der Netzabteilung des WEA-Herstellers REpower Systems tätig. Gemeinsam werden die erfahrenen Ingenieure nun Netzanschluss-Zertifikate für Erzeugungsanlagen der erneuerbaren Energie anbieten.

 

 

26.11.2010 auf Presseanzeiger.de:

Mit Wirkung vom 24.11.2010 ist WIND-ING Jens Altemark endgültig anerkannt als Sachverständiger für SDL-Bonus Bestandsanlagen (Windenergieanlagen WEA/WKA mit IBN vor 1.1.2009). Diese Auszeichnung wurde nach gründlicher Prüfung durch die FGW (Fördergesellschaft für Windenergie) sowie durch die Vertreter der Energieversorger FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb) erteilt. Mitgewirkt bei der Prüfung hat auch die E.ON Netz GmbH sowie die envia Verteilnetz GmbH. Durch diese intensive Prüfung wurde sichergestellt, dass die Gutachten allen formalen Regeln gemäß Technische Richtlinie TR8 entsprechen und von den Netzbetreibern anerkannt werden.

 

 

19.01.2010 auf Presseanzeiger.de:

WIND-ING Jens Altemark von FGW e.V. empfohlen

WIND-ING Jens Altemark wurde auf die Empfehlungsliste der FGW e.V. (Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien) für Gutachten gemäß SDLWindV gesetzt. Damit ist der Gutachter Jens Altemark offiziell für die Begutachtung von Windenergieanlagen entsprechend der Systemdienstleistungsverordnung qualifiziert. "Mein Wunsch ist es meine Erfahrung und Qualifikation regelmäßig durch unabhängige Anerkennungen bestätigen zu lassen" erklärt der Wind Experte Jens Altemark. Die FGW ist Herausgeber der Technischen Richtlinien für Windenergieanlagen und gibt Betreibern mit der Empfehlungsliste Hinweise für geeignete Gutachter.

 

 

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